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Besetzung Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle des FC Germania Metternich 1912 e.V. ist jeden Montag von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr besetzt. Zu den Heimspielen der 1. Mannschaft ist die Geschäftsstelle ebenfalls besetzt.

Sollten Sie Fragen, Anregungen und sonstige Belange haben, schauen Sie doch einfach bei uns vorbei, wir stehen Ihnen zu den besagten Zeiten zur Verfügung.

 

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C1 beendet eine überragende Hinrunde mit drei Siegen

Nach dem tollen Auftritt gegen den JFV Rhein-Hunsrück2 begrüßten wir eine Woche später mit dem JFV Zissen den nächsten Jugendförderverein in Metternich. Die Vorzeichen waren diesmal allerdings ganz anders, denn wir gingen als klarer Favorit in diese Partie. Mit Flo Peters mussten wir unseren Abwehrchef und Co-Kapitän ersetzen. Außerdem steht Batuhan Kurnaz seit Wochen nicht zur Verfügung. Beide laborieren an Knieverletzungen. Die Spielweise der Gäste war uns bekannt, und dennoch bekamen wir sie zunächst überhaupt nicht in den Griff. Immer wieder ließen unsere Verteidiger bei den längen Ballen des JFV den Gegnerkontakt vermissen und verteidigten zu tief im Raum. Der schnelle Stürmer der Gäste nutzte dies aus, traf zum 0:1 und hatte sogar das 0:2 auf dem Fuß. Gegen Mitte der ersten HZ bissen wir uns rein in die Partie und kamen zu drei nennenswerten Chancen. Doch immer wieder waren entweder der Torwart oder ein Abwehrbein dazwischen. In der 33. Minute war es dann Kapitän Nils Bania, der einen Freistoß aus ca. 22 Metern sehenswert im Tor unterbrachte. Nach der Pause verteidigten wir geschickter und bekamen die Angriffe des JFV besser unterbunden. Wir hatten allerdings mehr mit Abwehrarbeit zu tun als uns lieb war, und vernachlässigten dadurch etwas unsere Offensive. So war es wieder ein Standard, der die 2:1-Führung brachte. Einen (wie in der Halbzeitpause gefordert) kurz ausgeführten Freistoß brachte Nils auf den ersten Pfosten, wo Rick Hansen den Ball gekonnt per Direktabnahme versenkte. Danach wurde die Gegenwehr der Gäste geringer und wir fuhren den ein oder anderen Konter. Einer dieser Situationen brachte die Entscheidung Dabei setzte Berke Sengülsen den sehr aktiven Niklas Fröhlich in Szene, der mit seinem zweiten Saisontreffer den 3:1-Endstand erzielte.

Fazit: Unter den Strich ein knapper, aber verdienter Sieg. Die Gäste haben sich teuer verkauft, aber nach ihrer starken Anfangsphase auch etwas zu wenig in das Spiel investiert. Unser Team konnte nicht an die Leistung vom letzten WE davor anknüpfen, was aber auch angesichts der Umstände nicht überrascht. Trotzdem müssen auch solche Spiele, vor allem nach Rückstand, erstmal gewonnen werden. Insofern hat die Mannschaft heute eine tolle Moral bewiesen.

 

Im vorletzten Hinrundenspiel reisten wir zum Derby nach Mülheim-K. Der jüngere Jahrgang der SG 2000 spielt bislang eine gute und vor allem sehr solide Runde. Uns war bewusst, dass wir in diesem Spiel Geduld beweisen und vor allem defensiv sehr diszipliniert auftreten müssen, um etwas Zählbares mitzunehmen. Es dauerte nur drei Minuten, da hatten die FC-Anhänger bereits den Torschrei auf den Lippen, doch nach einer Ecke scheiterte Luis Knipper am Pfosten. In der Folgezeit dominierte unser Team das Geschehen, ließ jedoch die letzte Zielstrebigkeit Richtung Tor vermissen. Die Gastgeber verteidigten leidenschaftlich und versuchten immer wieder, unseren Spielaufbau früh zu stören. Im Laufe der Partie ließen bei den körperlich unterlegenen Mülheimern etwas die Kräfte nach, so dass die Pressingsituationen seltener wurden, und unser Team immer mehr Räume bekam. Kurz nach der Pause war es allerdings ein Freistoß von Nils Bania, der mit Philipp Pitkowski einen dankbaren Abnehmer fand. Philipp nahm den Ball klasse an und vollstreckte im zweiten Kontakt zur vielumjubelten Führung. Kurze Zeit später führte ein sehenswerter Angriff zur Vorentscheidung. Der sehr lauffreudige Niklas Fröhlich brachte den Ball von der Grundlinie aus vor das Tor, wo Philipp gut vom Flügel kommend eingelaufen war und zum 0:2 einschob. Der Rest der Partie ist schnell erzählt. Unser Team verteidigte geschickt und ließ kaum eine Chance zu. Leider wurden die vielen aussichtsreichen offensiven Spielsituationen teilweise schlecht zu Ende gespielt, so dass es letztlich bei dem Resultat blieb

Fazit: Die Jungs haben die Vorgaben heute nahezu perfekt umgesetzt, defensiv sehr aufmerksam agiert und sich den Sieg damit verdient. Besonders freut es uns, dass wir es schaffen, die Ausfälle, die wir zur Zeit haben, gut zu kompensieren.

Zum letzten Freiluftspiel in diesem Jahr begrüßten wir die JSG Simmern/S. in Metternich. Der Gegner und dessen Spielweise waren uns durch ein Testspiel in der Vorbereitung bereits bekannt. Aber wie so oft in dieser Saison verschliefen wir die Anfangsphase und Simmern kam zu zwei gefährlichen Konterchancen. Eine dieser Möglichkeiten nutzte der Gast zum 0:1. Im Laufe der ersten Halbzeit fanden wir besser rein ins Spiel, bekamen mehr Druck auf den Gegner und gewannen viele Bälle bereits in der gegnerischen Hälfte. Die daraus resultierenden Chancen durch Niklas Fröhlich (2x), Jason Geier und Philipp Pitkowski wurden jedoch teilweise fahrlässig vergeben, so dass mit einem 0:0 die Seiten getauscht wurden. Da der Gast aus Simmern auch in der Folgezeit ausschließlich auf Verteidigen programmiert war, stellten wir auf ein 3:5:2 – System, um etwas mehr Präsenz und Durchschlagkraft in der Offensive zu bekommen. Diese Umstellung sollte sich bezahlt machen. Kurze Zeit später sprang eine Flanke von Niklas Fröhlich einem JSG-Spieler an den Arm und es gab Elfmeter. Philipp schnappte sich selbstbewusst den Ball und verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich. Nun merkte man den Jungs den unbedingten Willen an, das Spiel zu gewinnen. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste. Während Ares Günes noch an der Latte scheiterte, traf Philipp Pitkowski wenig später mit einem fulminanten Schuss aus ca. 25 Metern zur Führung. Danach hatten Rick Hansen und Jonathan Sieben noch beste Gelegenheiten, die Entscheidung herbeizuführen. So blieb es am Ende bei einem gerechten 2:1-Erfolg.

Fazit: Auch wenn nicht alles rund lief, so waren wir besonders im ersten Abschnitt doch spielerisch klar die dominierende Mannschaft. Nach der Pause hat das Team das Spiel mit purer Leidenschaft gedreht. Auch die Systemumstellung auf ein offensiveres 3:5:2 hat relativ gut funktioniert.

Hinrundenfazit: Die Mannschaft hat eine überragende Hinrunde gespielt. Mit dieser Platzierung und Punkteausbeute war vor der Saison nicht unbedingt zu rechnen. Aber jeder Einzelne ist mittlerweile in der Lage, verschiedene Positionen zu begleiten und versucht, das Beste daraus zu machen. Zudem ist die Mentalität in der Truppe einfach stark. Mal schauen, was die Rückrunde bringt. Evtl. schaffen wir es ja, die beiden Topteams der Liga (JFV Rhein-Hunsrück2 und JSG Remagen) weiterhin zu „ärgern“.

Grüße vom Trainerteam Jonas und Martin

Die E1 hat am Samstag 05.11. das Spiel gegen Niederwerth mit 11:0 gewonnen und somit den Aufstieg in die Leistungsklasse geschafft.

Glückwunsch dafür an alle Beteiligten.

 

 

Germania-Bambinis beim Kirmesumzug dabei

Die Bambinis des FC Germania Metternich nahmen auch in diesem Jahr wieder am traditionellen Umzug der "Eulenkirmes" in Koblenz-Metternich teil. Die fünf- bis sechsjährigen Jungs ließen sich bei fast schon tropischen Temperaturen auch nicht von der erbamungslos scheinenden Sonne und einem rund einstündigen Fußweg durch das Oberdorf abschrecken. Im Gegenteil: Die Nachwuchskicker verteilten eifrig an die am Straßenrand stehenden Kinder kleine Fußbälle und Plüschtiere. Der Betreuerstab um Ralph Lehnertz, Jürgen Bittau, Elmar Beuchert und Clemens Buch sowie auch die Eltern waren stolz auf das Durchhaltevermögen der Metternicher Jungs, die anschließend mit einem kostenlosen Erfrischungsgetränk auf der Kirmes belohnt wurden.

Die U13 der Germania gewinnt verdient das mit 16 Teams nicht nur Quantitativ gut besetzte Turnier in Remagen/Kripp und ist damit der diesjährige VITO-Cup 2016 Titelträger . Im "Koblenzer Finale" setzten sich unter Tropenhitze die Jungen-Germanen mit 2:0 gegen Liga-Konkurrent RW Koblenz durch.
Besonderes Kompliment und Dankeschön an alle die bei diesem Wetter unser Team unterstützt und angefeuert haben !

             ⚽️ WIR SIND GERMANIA ⚽️

Die erste Herrenmannschaft des FC Germania Metternich 2016/2017 in der Bezirksliga

 

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Hintere Reihe von links: Lars Rittgen, Paul Foehl, Simon Wagner, Patrick Heyer, Tobias Lommer, Jonas Tidelski, Jan Rittgen, Patrick Pavone

mittlere Reihe von links: Jörg Hermanski (TW-Trainer), Volkan Simsek (Co-Trainer), Philipp Moskopp, Christian Öllinger, Niklas Weis, Yannick Weis, Jürgen Volk (Betreuer), Thomas Baitzel (Ex-Trainer), David Follmann (1. Vorsitzender)

vordere Reihe von links: Jens Thönnes, Carl-Christian Grohé, Dennis Stieffenhofer, Christian Schauer, Sebastian Vack, Oliver Junker, Jannik Menten, Dennis Volk, Ibis Renda, Torben Kühl-Decker

Es fehlen: Emre Simsek, Niklas Heidger, Simon Lohner

 

               Bild anklicken zum vergrößern

 

FCM-Jugend spielt auf internationaler Bühne

Nicht zum ersten Mal machten sich Mannschaften des FC Germania Metternich zu Beginn der Osterferien auf den Weg gen Süden um sich auf internationalem Parkett gegen Teams aus verschiedenen Ländern zu beweisen. Malgrat de Mar, an der spanischen Costa Brava, hieß zum wiederholten Male das Ziel – an Bord waren in diesem Jahr 45 Spieler und Betreuer der U 14 sowie der U17 der Germania.

Internationale Jugendturniere sind im Bereich des Jugendfußballs gerade zu Zeiten der Osterferien seit langer Zeit sehr beliebt. Trotzdem kommen nicht viele Jugendmannschaften in den Genuss sich mal auf internationaler Bühne auszuprobieren. Zur 'Trofeo Meditarraneo' fährt die Jugend des Koblenzer Stadtteilvereins FC Germania Metternich seit vielen Jahren mittlerweile in guter Tradition. Sieben Tage an der sonnigen Küste Spaniens, die ganz im Zeichen des runden Leders und des Miteinanders in der Gruppe sowie des Vereins stehen. Die Provinz Catalunya bietet seit jeher ein attraktives Ambiente mit tollen Fußballplätzen, die für die internationalen Turniere zur Verfügung stehen.

Die vom Metternicher Hartplatz nicht gerade verwöhnten Jungs aus Koblenz konnten sich daher recht schnell mit den örtlichen Gegebenheiten anfreunden. U17 sowie U14 scheiterten erst in der KO-Runde und belegten die Plätze 8 und 10 von über 50 Mannschaften pro Altersklasse. Die U17 schaltete hierbei unter anderem den Vertreter des dänischen Erstligisten Aalborg BK mit einer imposanten Teamleistung aus. Viel imposanter als der sportliche Erfolg, war allerdings der spürbare Zusammenhalt über die Altersgrenzen hinweg. So wird die lautstarke Unterstützung des U14-Teams bei untergehender Sonne im Estadio von Malgrat de Mar noch so manchem Nachwuchstalent lange in Erinnerung bleiben.

 

Du bist der Verein – Du entscheidest über Erfolg oder Misserfolg!

 

Liebes Mitglied,

wenn wir die Entwicklung unseres Vereines in den letzten 15 Jahren betrachten, so ist dies sehr schön mit dem Verlauf eines spannenden Fußballspiels zu vergleichen.

Aktuell, und darauf komme ich am Ende meiner Ausführungen zurück, befinden wir uns in der Verlängerung – wir haben viel einstecken müssen, aber auch oft gejubelt - der Spielstand könnte also bei 3:3 stehen. Wir alle haben nun die Wahl, nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und das Spiel mit aller Macht zu unseren Gunsten zu entscheiden. Oder eben ins Elfmeterschießen zu gehen und den Ausgang dem Zufall zu überlassen.

Blicken wir zurück ins Jahr 2002: Der Verein ist aus der Oberliga abgestiegen, kämpft auch in der Rheinlandliga gegen den Abstieg und steht kurz vor der Insolvenz. Der damalige Vorstand ist zurückgetreten, es gibt keinen Ersatz und der Imageverlust ist enorm. Aus der letztmöglichen Versammlung rekrutiert sich ein Notvorstand, der beginnt die Scherben zusammen zu kehren. In den folgenden Jahren geht der Verein sportlich wie auch wirtschaftlich einen langen steinigen Weg. Abstiegskampf selbst in der Bezirksliga. Finanziell befinden wir uns am absoluten Limit.

Wo stehen wir heute?

Unser 100-jähriges Jubiläum hat uns in der langen Phase des Aufbaus und der Stabilisierung einen enormen Rückenwind gegeben. Wir haben heute vier Seniorenmannschaften. Unsere, aufgrund des Hartplatzes, bereits totgesagte Jugend lebt noch – mit 14 Mannschaften! 

Wir haben ein Jugendkonzept erarbeiten lassen, dessen Umsetzung noch aussteht. Wir veranstalten jährlich erfolgreiche Jugendcamps und unsere große Sportwoche.

Trotz niedriger Budgets spielen wir seit Jahren erfolgreich in der Bezirksliga und sind Jahr für Jahr unter den Top 4.

Wirtschaftlich haben wir uns stabilisiert. Schlaflose Nächte, wie vor einigen Jahren üblich, sind passé. Auch für 2015 haben wir wieder ein gutes Jahresergebnis vorzuweisen. Wir werden unsere Verbindlichkeiten bis zum Jahr 2022 vollständig abgebaut haben. Wir haben seit 2014 die Germania- Card, welche unseren Mitgliedern exklusive Vorteile und unseren Sponsoren eine interessante Präsentations- und Werbemöglichkeit bietet.

Gesellschaftlich sind wir anerkannt als ein Traditionsverein mit einem guten Image, welches durch Veranstaltungen wie dem Oktoberfest oder dem Weihnachtsmarkt untermauert wird. Man spricht positiv über uns. Wir sind seit Jahren im Gegensatz zu anderen Vereinen skandalfrei und überzeugen durch kontinuierliche Arbeit.

Wie geht es weiter?

Wir möchten unsere Verbindlichkeiten weiter abbauen, wirtschaftlich stabil bleiben und unseren Mitgliedern weiterhin eine sportliche und gesellschaftliche Heimat bieten.

Bis zur Umwandlung des Hartplatzes am Trifter Weg stemmen wir uns gegen negative Stimmungsmache und Abwanderungen aufgrund des roten Ascheuntergrundes. Ein Kunstrasenplatz ist nicht das Allheilmittel. Eine gute Jugendarbeit durch qualifizierte Trainer, eine gute Grundstimmung und ein fairer Umgang miteinander sind für ein erfolgreiches Vereinsleben ebenso unabdingbar. Diese Erfahrung mussten auch Vereine mit einem grünen Geläuf schon machen. Von daher brauchen wir uns nicht zu verstecken und können stolz darauf sein, was wir gemeinsam mit Spielern, Eltern, Trainern, Betreuern und allen Helfer leisten!

Der Vorstand, der 2013 neu gewählt wurde, ist stark ausgedünnt. Berufliche wie auch private Gründe sind hierfür verantwortlich. An mancher Stelle vielleicht auch die Überraschung darüber, dass ein Verein in solcher Größe nicht im Vorbeigehen zu führen ist. Trotz dieser personellen Verluste haben wir stets weiter darangesetzt, den Club in der eingeschlagenen Philosophie weiterzuführen – ein absoluter Kraftakt.

Welche Hindernisse gibt es? – Warum funktioniert das Konstrukt nicht?

Personaldecke:

Mit dem aktuellen Vorstandspersonal bekommen wir die Erledigung der Aufgaben nicht dargestellt. Die einzelnen Belastungen sind zu hoch, wichtige Bereiche wie Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring müssen vernachlässigt werden, weil die wenigen Vorstandsmitglieder alle Prozessschritte begleiten. Viele Mitglieder, die leicht unterstützen könnten, befinden sich in einer Konsumhaltung.

Beispiel: Hat man einen Sponsor für eine Bannerwerbung in der Kaul eingeworben (was schon an sich anspruchsvoll ist – „Klinken putzen“ möchte ja niemand übernehmen), kümmert man sich um Verträge, Rechnung, Produktion, Anbringen der Werbung und Veröffentlichung. Nach einem Herbststurm hängt der Banner nicht mehr an allen Haken. Wem fällt es auf? Vorerst niemandem! Im schlimmsten Fall dem Sponsor, der erbost anruft. Wer hängt ihn also wieder auf? Richtig. Das Vorstandsmitglied, nachdem er sich diverse Absagen eingefangen hat und nun mehr Zeit in die Suche eines Helfers investiert als die Reparatur dauern würde.

Parallelwelten:

Läuft irgendetwas im Verein mal nicht nach dem Geschmack einzelner Mitglieder oder Gruppen, wird kein Gespräch gesucht oder gar Verständnis entgegengebracht. Es wird sich abgekoppelt, selbständig gemacht und eine Parallelwelt eröffnet. Beispiele gibt es im Sponsoring, wo plötzlich auf eigene Faust und auf eigene Rechnung gehandelt wird und bestehende Vereinbarungen des Vereines leichtfertig und in Unkenntnis aufs Spiel gesetzt werden. Welcher Sponsor wird schon, nachdem er einen offiziellen Vertrag geschlossen hat, nochmal gerne durch die Hintertür angesprochen?

Auch eine Weihnachtsfeier muss zu 100% den Vorstellungen entsprechen, sonst wird sie schlicht und ergreifend boykottiert. Das Essen könnte einen 1 € zu teuer sein, die Tombola etwas zu lang oder man geht dem unbändigen Willen nach, die Party schnellstmöglich in die Altstadt zu verlegen. Es fehlt vielfach an der Kompromissbereitschaft zu Gunsten der Gemeinschaft.

Gekünstelte Vereinstreue:

Bei vielen Mitgliedern stehen nur die eigenen Interessen im Vordergrund. Seien es die eigenen Kinder, die spielen und auch immer Stammspieler sein müssen. Seien es Nebenjobs, die geschaffen werden sollen, um das eigene Konto aufbessern zu können. Keiner tut mehr etwas ohne Geld – „Der Aufwand sollte mir schon bezahlt werden“, hört man häufig. Wissen diese Menschen, dass beispielsweise der Posten des Jugendleiters quasi ein Vollzeitjob ist. Wir könnten hier jemanden mit 40 Wochenstunden einstellen und wir können sicher sein, dass er es dennoch locker auf 50-60 bringen könnte. Es ist aber nur ein Ehrenamtlicher. Das sollten all diejenige bedenken, die sich die Fahrtkosten zum Auswärtsspiel des eigenen Sohnes ersetzen lassen wollen.

Hilfe ist nicht gleich Hilfe:

Manche Mitglieder bieten ihre Hilfe großzügig an. Kommt es dann zum Ernstfall, hat derjenige keine Zeit für eine kurze spontane Unterstützung. Niemand ist bereit, seine anderweitigen privaten Interessen auch nur wenige Minuten zu verschieben, um zu helfen. Es wird dann auf andere verwiesen, die „ja auch mal etwas tun könnten“.

Monotone Fokussierung:

Allzu schnell wird nur darüber gejammert, dass wir am Trifter Weg einen über 40 Jahre alten Hartplatz haben, keinen Kunstrasen. Es gibt vielfältige andere Stellschrauben, um den Verein erfolgreich zu gestalten. Es ist aber das Einfachste, sich am größten Problem festzuklammern und es als Hindernis für alles zu sehen. Wenn man an der Stelle mal einen übergreifenden Vergleich ziehen kann: Als TuS Koblenz noch in der 2. Liga spielte, diskutierte man auch am liebsten über ein neues Stadion, anstatt die täglichen Hausaufgaben zu erledigen und den Verein strukturell und sportlich, dem Anspruch angemessen, auszurichten. Heute wäre man vermutlich froh, der Fokus hätte mehr auf anderen Themen gelegen. Ein neues Stadion hätte den sportlichen Absturz nicht verhindert – so viel ist sicher.

Bemühungen werden torpediert:

Der Vorstand pflegt Kontakte zu einer Vielzahl von Sponsoren. Wir betonen immer wieder, dass Sponsoring keine Einbahnstraße sein darf und animieren unsere Mitglieder die Leistungen unserer Partner in Anspruch zu nehmen. Leider entscheiden viele nach den kurzfristigen 70 Cent, die beim Einkauf gespart werden können, bestellen im Internet oder nutzen bewusst andere Quellen. Sie sehen nicht die Auswirkungen bzw. Einbußen für den Verein und die Aktiven. Die dann aufgrund der Mindereinnahmen durch wegfallendes Sponsoring entweder mehr eigenes Geld investieren müssen oder bestimmte Leistungen einfach nicht mehr in Anspruch nehmen können. So drehen wir uns im Kreis. Würden wir die Kaufkraft unserer Mitglieder und Familien besser bündeln können, wären wir noch attraktiver für unsere Partner.

Angebote zur Beteiligung werden nicht angenommen:

Mitglieder sprechen miteinander, tauschen sich aus. Gerüchte laufen umher. Gute Ideen drehen sich im Kreis.

Um all diesen Dingen eine Plattform zu geben, haben in der Vergangenheit neben der Jahreshauptversammlung, bei der die Beteiligung traditionell gering ist, einen Mitgliederdialog eingerichtet. Hierzu haben wir alle Mitglieder eingeladen – teilgenommen haben nie mehr als 12 Personen, die meisten davon Jugendtrainer. Reaktionen auf eine emotionale JHV gibt es nicht. Es wird nicht einmal mehr vor Ort diskutiert, sondern nur noch wahrgenommen. Es wird weder agiert, noch reagiert. Stimmungen können trotzdem im Hintergrund gemacht werden.

Liebe Mitglieder: Ist Euch dieser Verein wirklich so egal? Was muss passieren, damit sich mehr Menschen beteiligen?

Wir sollten uns nochmal in aller Deutlichkeit bewusstmachen:

Wir haben Potential! Wir heben uns von anderen Vereinen deutlich ab und haben Alleinstellungsmerkmale, die kein Koblenzer Fußballverein in der Vielzahl auf sich vereint: Jugend – Marke – Erfolg – Die Kaul als Heimat und eine lange erfolgreiche Tradition.

Was können wir also tun oder verändern?

Vorschläge:

  • Wir können die Beiträge erhöhen und einen Vollzeitmitarbeiter einstellen, auf dem wir alles abladen!
  • Jedes Mitglied akquiriert ein neues Mitglied. Unsere Beiträge würden sprunghaft ansteigen und unsere Ziele wären leicht erreichbar!
  • Wir fusionieren mit anderen Vereinen, verwässern unser Profil und geben die Zügel aus der Hand!
  • Jeder könnte seine Netzwerke und Potentiale für den Verein nutzen und nicht nur für seine eigenen Interessen! „Jeder kennt einen, der einen kennt.“

Wir sollten uns dagegen wehren, so zu enden wie es viele Fußballvereine in der Vergangenheit getan haben: In der Fusion, der Pleite oder der Bedeutungslosigkeit! Wir sollten nicht nachlassen, dass unsere Marke „Germania“ in Metternich und in Koblenz weiter positiv wahrgenommen wird. Als sportliche und soziale Institution, die für die Kombination aus Tradition und fußballerischem Erfolg steht!

Wir sollten uns alle mit unserem Verein beschäftigen. Wir sollten alle anfangen, darüber nachzudenken, wie wir dem Verein und uns gegenseitig unterstützen können.

Um auf den Beginn zurückzukommen:

Wir sollten alles dafür tun, dass Elfmeterschießen zu vermeiden und das Spiel in der Verlängerung zu unseren Gunsten zu entscheiden. Elfmeter sind Nervensache und es gehört viel Glück dazu. Wir sollten in der Lage sein, es spielerisch zu lösen!

Lasst es uns angehen! Lasst es uns gemeinsam angehen!

Wir sind Germania!

 

Euer Vorsitzender

 

David Follmann

 

 

FC Metternich gründet Förderverein für sportliche Ausbildung

Unter den Augen des ehemaligen Vizepräsidenten des Fußballverbandes Rheinland, Josef Hens, hat der FC Germania Metternich in der vergangenen Woche den 'Förderverein zur Förderung der sportlichen Ausbildung im FC Germania Metternich 1912 e.V.' (FVSAFCM)  gegründet.   Der Förderverein soll den Bau eines Kunstrasenplatzes am Metternicher Trifter Weg, als auch die Ausbildung der aktiven Fußballer in den 17 Mannschaften beim FC Germania Metternich fördern und  unterstützen.  Die Gründungsversammlung wählte am 14.Oktober 2015 in den Geschäftsräumen des FC Metternich am Rasenplatz "In der Kaul" Dr. Claus-Michael Lommer zum 1.Vorsitzenden. Johannes Hebgen wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Den Vorstand ergänzen Oliver Krambrich als Kassierer, sowie Kerstin Alscheid als Schriftführerin.

von links:

Oliver Krambrich, Kerstin Alscheid, Dr. Claus-Michael Lommer, Johannes Hebgen

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